OUR STORY

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2010: SCHNICKSCHNACK
Wie viele Eltern wollte auch Ingenieur und Black Mountain-Gründer Andy Lloyd seine Kleinen gerne so schnell wie möglich raus und rauf aufs Fahrrad bringen. Er wollte ihnen seine eigene Leidenschaft fürs Radfahren mit auf den Weg geben. Also machte er sich damals, 2010 mit nichts als den besten Absichten auf in den nahegelegenen „Fahrrad-Megastore“ und kaufte für seinen damals 5-jährigen Sohn für 80 Pfund etwas, das einem Fahrrad ähnelte. Es war rot, es hatte allen möglichen Schnickschnack (buchstäblich) – aber als er nach Hause kam wurde Andy klar, dass er einen Fehler gemacht hatte. Einen großen Fehler!

Nicht nur, dass es ein unfassbar schwerer Brocken war (etwa 80% des Gewichts seines Sohnes), sondern die Bremsen funktionierten nicht richtig, die Schaltung war zu hart, der Lenker war irgendwo auf Höhe vom Kinn seines Sohnes… es war irgendwie einfach falsch, alles falsch und machte schlicht keinen Spaß. Es war weder für seinen Sohn eine schöne Erfahrung, drauf zu fahren – noch für Andy, den Kampf mit anzusehen. Also fing er an, das Rad umzubauen. Er entfernte das schwere Zubehör, verbesserte das Bremssystem und wechselte die Übersetzung – aber das Rad war immer noch schwer und schlecht konstruiert, und um die ganze Sache noch schlimmer zu machen, wurde sein Sohn bald zu groß dafür. Ein weiteres Fahrrad also, dem ein Leben hinten in der Garage bestimmt war (eine Szene, die sich überall auf der Welt unzählige Male so wiederholt).

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2011: FAHRRADFÖRMIGE OBJEKTE
Andy erkannte also die Mängel dieses Fahrrads, das er da gekauft hatte – und die der vielen anderen Kinderräder auf dem Markt. Sie waren einfach nicht auf die Bedürfnisse der jungen Fahrer abgestimmt – es waren schlicht geschrumpfte Erwachsenenräder. Es gab viele Dinge, mit denen er nicht zufrieden war, aber hauptsächlich fiel ihm auf, dass die Räder nicht berücksichtigten, dass die jungen Fahrer wachsen und sich Größe, Gewicht, Stärke, Können und Geschwindigkeit ständig ändern. Auch dass viele Kinder innerhalb weniger Monate, oder gar Wochen, Tagen oder Stunden vom Nicht-Fahren zum Fahren-Können übergehen scheinte keine Rolle zu spielen.

Nach weiteren Recherchen fand Andy heraus, dass die meisten Kinderfahrräder als "Wegwerfspielzeug" konzipiert werden. Unglaublich schwere (und übertrieben konstruierte) Stahlrahmen, klobig, schlecht verarbeitet und designed – ein Spielzeug für die Auffahrt, aber kein fahrbares Fahrrad (Andy würde später herausfinden, dass diese Kinderfahrräder in der Fahrradbranche als BSO's – bike-shaped-objects (fahrradförmige Objekte) bezeichnet werden).

Es gab zwar einige hochwertigere Kinderfahrräder, aber auch diese wurden der sich verändernden Größe, Leistung und Fähigkeit der wachsenden Fahrer nicht gerecht, denn sie setzten immernoch auf traditionellen "Ein-Größen"-Festrahmen. Das bedeutete, dass Eltern die Wahl hatten zwischen dem Kauf eines zu großen Fahrrads und hoffen mussten, dass ihr Kind hineinwachsen würde (absolut keine gute Idee, wenn die Kids das Fahren gerade erst lernen). Oder sie mussten ein Rad kaufen, das zwar jetzt passt – dem das Kind dann aber schnell entwachsen wird.
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2012: HEUREKA – INSPIRATION AUF 10.000 METERN
Andy ist ein Produzent und Ingenieur, dessen Background in der Entwicklung von Produkten für die führenden Automobil- und Motorsportfirmen der Welt liegt – also beschloss er, dass er es besser machen könnte. Er machte sich daran, das ultimative Kinderfahrrad zu entwerfen, mit dem konkreten Ziel, ein leichtes Fahrrad zu bauen, das mehr als nur ein "Wachstumsjahr" überdauern sollte. Als seine Kinder größer wurden, erkannte er, dass junge Fahrer in ihren ersten Jahren wirklich erhebliche Veränderungen durchmachen, und er wollte ein Fahrrad entwickeln, das sich dieser Tatsache angemessen stellen konnte.

Sein eigentlicher 'Heureka-Moment' kam an einem Tag im Jahr 2012, als er beruflich unterwegs war (in etwa 10 Kilometer Höhe über München!). Er wusste, dass er ein leichtes Fahrrad mit korrekt dimensionierten Komponenten herstellen musste... aber er musste auch das ultimative Problem in Angriff nehmen, ein Fahrrad zu bauen, das mit dem Kind mitwächst. Könnte es sich dann in ein Rad mit Pedalen verwandeln und Größe und Übersetzung ändern wenn das Kind an Größe, Stärke und Können zulegt?

Vor sich hin kritzelnd beim Versuch, einen Rahmen zu entwerfend der all dies erlaubte, wurde der „wachsende Dreieckrahmen“ geboren. Er skizzierte seine grobe Idee auf die Rückseite des Bordmagazins (ein Klischee, aber es ist wahr), und die Idee von Black Mountain und des mitwachenden EPOK-Rahmens war geboren.
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2013: DER SCHUPPEN, SCHAUMSTOFF & LEGO…

Wieder zu Hause angekommen, machte Andy sich in seinem Schuppen/Werkstatt am Fuße des Skirrid Mountain in den Black Mountains von Monmouthshire breit und begann in seiner Freizeit (abseits des "Tagesjobs" und der Anforderungen der Formel 1 und der MotoGP-Kunden) an seiner Ideen zu arbeiten.

Wie jeder gute Ingenieur machte auch Andy aus seinen Skizzen zunächst Lego-Modelle, die Lego-Modelle wurden zu Schaumstoffmodellen, und bald schon schweißte Andy seinen ersten Prototyp "Mule" (Maultier) zusammen. Dafür nutzte er Reifen, Stangen und andere Teile von Restposten-Kinderrädern, die er auf eBay gerettet hatte.

Sein erster Prototyp war zwar nicht gerade schön, aber er setzte die Idee eines Fahrrads in die Tat um, das genau wie ein Kind wachsen konnte. Es war noch etwas derb und simpel, aber es hatte die Essenz dessen eingefangen, was als Black Mountain's EPOK™ Kinderfahrradserie bekannt werden sollte. Er hatte es geschafft ein Fahrrad zu bauen, das leicht ist, mitwachsen und die Schaltung verändern kann, wenn das Kind größer, selbstbewusster und stärker wird.

Über Monate schraubte Andy an seinem Maultier herum, mit frenetischem und geduldigen Testen durch seine eigenen, schnell wachsenden Kinder (nicht wenige dieser Testfahrten wurden im Pyjama vollzogen, kurz vorm Zubettgehen!). Nach einigen Anpassungen wurde Andy klar, dass er auf der richtigen Spur war. Sein Prachtstück von einer Idee würde funktionieren. Zwei weitere Maultiere (und viele Tests) später war er kurz davor, seinen Traum zu verwirklichen.
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2014: ES WIRD ERNST
Im Jahr 2014 legen die Dinge einen Gang zu, als Andy den jungen, enthusiastischen und talentierten Produkt- und Industriedesigner Greg Hampton (auch er ist fahrradverrückt) einstellte. Greg wurde Lead Designer, nahm alle Ideen, Zeichnungen und Prototypen von Andy und machte sich dran, sie in etwas Greifbares zu verwandeln – in ein funktionierendes Fahrrad, das man herstellen und verkaufen konnte.

Unter Verwendung der neuesten 3D-CAD-Systeme (wie sie auch in Andys Fahrzeugtechnik-Job eingesetzt werden) begann Greg mit dem Design, Tests, Simulationen und der Entwicklung der ersten EPOK-Konstruktionen. Greg wusste, dass die Fahrräder einen leichten Rahmen benötigen, der mit dem Kind mitwachsen kann (in Größe, Geometrie und Geschwindigkeit), abgestimmt auf hochwertige, verkleinerte Komponenten und Laufräder (einschließlich wirklich guter, sicherer Bremsen, die für kleine Hände ausgelegt sind), was zu einem superleichten und supercoolen Fahrrad führen sollte.

Ende 2015 (und mit erheblicher juristischer Unterstützung von Andys Bruder Matt) wurde das erste von Black Mountains Patenten angemeldet – und erfolgreich in Großbritannien erteilt mit weltweiter Anwendung: der erste Fahrradrahmen, dessen dreieckiger Kern wachsen kann.
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2016: DER TEUFEL LIEGT IM DETAIL
Das Projekt lief nun auf Hochtouren. Die ersten von vielen 3D-gedruckten Prototypen (additive Fertigung) wurden hergestellt, um sicherzugehen, dass jedes Element des Fahrrads so funktionieren würde, wie es sollte. Es folgten Besuche bei Fabriken und Lieferanten, Hunderte von E-Mails, Skype-Anrufe und Treffen in Europa sowie in Taiwan.

Jedes der EPOK-Räder besteht aus über 100 Einzelteilen, von denen jedes einzelne speziell von Andy und Greg entworfen, modifiziert oder designed wurde. Nachdem nochmal alles überarbeitet, perfektioniert, verfeinert und optimiert worden war, wurden die ersten Prototypen aus Aluminium bestellt.
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2017: UMZUG UND PRODUKTIONSBEGINN

2017 wurden die Entwicklungen schließlich Wirklichkeit. Im Februar zog das Unternehmen in neue Räume direkt außerhalb des Dorfes Raglan (in den ehemaligen Jagdgründen des berühmten Raglan-Schlosses). Einen Monat später trafen die ersten Vorserienräder ein, und die letzten Tests konnten beginnen. Dazu gehören Labortests der Fahrräder bis zur Zerstörung, wobei sie tausenden von Testzyklen unterzogen wurden. Tests in der realen Welt mit den Kindern von Freunden und der ultimative Test: die Übergabe an Greg damit er die Räder auf Herz und Nieren testet – ohne Erbarmen.

Nach einigen weiteren 'Optimierungen' wurde die erste Serie kompletter Fahrräder (PINTO und SKOG sind die ersten beiden Modelle der EPOK-Serie) bestellt. Als Ende November die erste Lieferung eintraf, begann das Lager sich zu füllen.
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2018: DAS FORTSCHRITTLICHSTE KINDERFAHRRAD DER WELT
Es war ein langer Prozess, bei dem keine Abkürzungen genommen wurden. Wir glauben, dass die EPOK-Serie von Black Mountain fortschrittlicher ist als jedes andere Kinderfahrrad, das derzeit auf dem Markt ist. Das PINTO und das SKOG sind unglaublich leicht, beide sind "two-size", "two-speed" und können je nach Fahrer eingestellt und angepasst werden.

All die Technologie und die feinen Details, an denen Andy und Greg geschuftet haben –UP:SCALE, IN:GEAR, GO:LOW, MY:SIZE der Riemenantrieb, die ausgefeilte Geometrie, die proportional dimensionierten Komponenten – all diese Elemente wurden vereint, um das ultimative Kinderfahrrad herzustellen.

Aus dem Traum ist Wirklichkeit geworden.

Girl lifting lightweight bike